Rasseln bekommen Babys meist schon zur Geburt geschenkt. Sie sind ein sehr geeignetes erstes Spielzeug. Mit ihrer Hilfe kann die Feinmotorik des Kindes schon früh gefördert werden und es wird dazu angeregt, möglichst bewusst zu greifen. Zusätzlich zur Anregung des Bewegungstriebes wird durch Rasseln das Gehör geschult. Das Baby lernt dabei, dass die Rassel Töne von sich gibt, wenn sie bewegt wird. Damit erfährt das Kind schon früh das Prinzip von Ursache und Wirkung.
Meist bestehen die normalen Rasseln aus Plastik. Mittlerweile gibt es aber auch schon Modelle aus Holz, die vielen Kindern besser gefallen. Holz bietet den Vorteil, dass man besser darauf herumbeißen kann. Es gibt Kinder, die zum Beispiel Beißringe verweigern. Dann kann eine Rassel aus Holz eine gute Alternative sein und Schmerzen beim Zahnen lindern.
Im Handel sind aber auch Rasselpuppen erhältlich. Dies sind dann meist Puppen aus Stoff, die kleine Rasseln eingearbeitet haben. Teilweise klappert die ganze Puppe, bei manchen Exemplaren sind die rasselnden Teile nur in einem Körperteil versteckt, so dass das Kind lernen muss, dieses eine Teil zu bewegen. Das trainiert zusätzlich das Verständnis von Antippen und Geräusch machen.
Außerdem kann eine Rasselpuppe ein guter Freund sein, wenn Mama oder Papa gerade nicht greifbar sind. Die Puppe kann überall mitgenommen werden und ist einfach immer da. Viele Kinder spielen auch noch mit den so lieb gewonnenen Kameraden, wenn sie eigentlich schon aus dem Alter für das Spielen mit Babyspielzeug heraus sind.
Rasseln und Rasselpuppen sind sinnvolle Spielzeuge für die Kleinsten, da sie damit auf vielfältige Weise gefordert und gefördert werden.