Ein Kuscheltier ist ein aus Plüsch oder einem anderen weichen Material bestehendes Spielzeug in Tierform. Die bekannteste Form des Kuscheltiers ist wohl der Teddybär. Ein Kuscheltier wird häufig einem Kind bereits als Baby geschenkt und ist dann Begleiter und Tröster während der gesamten Kindheit.
Aus diesem Grund haben gerade kleine Kinder oft eine sehr starke Bindung zu ihrem Kuscheltier, selbst dann noch. Auch wenn das Kuscheltier bereits Schäden - wie etwa kahle Stellen oder gar fehlende Körperteile - aufweist. Obwohl für uns Erwachsene das Kuscheltier ein “nicht-lebendiger” Gegenstand ist, wird er in der Vorstellungswelt des Kleinkindes als lebendiges Wesen gesehen. Diesem Wesen vertraut sich das Kind einerseits an und andererseits wird das Kuscheltier auch als Beschützer für das Kind erlebt. Diese animistische Denkweise ist eine normale Entwicklungsphase und sollte von den Eltern auch nicht untergraben werden.
Wie der Name bereits impliziert, wird das Kuscheltier häufig von Kindern zum Kuscheln und als beruhigende Einschlafhilfe genutzt. Bleibt das Kuscheltier für das Kind allzu lange der engste Vertraute in einer feindlichen Umwelt, steht dies im Gesamtzusammenhang regressiven Verhaltens.
Kuscheltiere können von Hausstaubmilben befallen sein - deshalb sollte man sie ruhig alle paar Wochen einmal einfrieren, daß tötet die meisten Hausmilben ab.